Verkaufen Sie einfacher

SparkassenCard mit girogo


Ermöglichen Sie es Ihren Kunden, Beträge bis zu 25 Euro* kontaktlos zu bezahlen. Schnell und bequem – ohne PIN, ohne Stecken der Karte, ohne Unterschrift. Profitieren Sie auch als Händler von girogo.

 
 
Wie bezahlen meine Kunden mit girogo?

Zum Bezahlen halten Ihre Kunden die SparkassenCard mit girogo im Abstand von wenigen Zentimetern an das Bezahl-Terminal. Sie brauchen ihre Karte nicht zu stecken, keine PIN einzugeben und keinen Kassenzettel zu unterschreiben. Ein optisches oder akustisches Signal am Terminal bestätigt die erfolgreiche girogo-Zahlung.

Die girogo-Zahlung läuft offline und dauert nur Bruchteile einer Sekunde. Das steigert Ihre Chancen auf zusätzlichen Umsatz: Kunden, die an der Kasse nicht lange warten müssen, sind zufriedener und kommen gerne wieder.

Wo können meine Kunden ihre Karte laden?

Ihre Kunden haben viele Möglichkeiten, Guthaben auf ihre Karten zu laden:

  • Direkt bei Ihnen an der Kasse: entweder per PIN-Eingabe (35 Euro) oder über das automatische Ladeverfahren (zwischen 20 und 50 Euro)
  • an rund 58.000 Geldautomaten (maximal 200 Euro)
  • an speziellen Ladeterminals (maximal 200 Euro, auch gegen Bargeld, zum Beispiel in Sportstadien)
  • in den Banking-Apps „Sparkasse“ und „Sparkasse +“ mit einem NFC-fähigen Smartphone (zwischen 20 und 50 Euro)
  • am Computer mit einem Chipkartenleser auf www.girogo-laden.de (maximal 200 Euro)
Wie funktioniert das automatische Laden an der Kasse?

Ihr Kassen-Terminal erkennt, wenn Ihr Kunde mit einer SparkassenCard mit girogo-Funktion bezahlen will, das Guthaben auf der Karte aber nicht ausreicht. Auf dem Terminal-Display erscheint „GeldKarte – Guthaben zu gering. Zum Laden und Zahlen bitte Karte stecken.“ Ihr Kunde hat einen automatischen Ladeauftrag:

  1. Zum Laden steckt Ihr Kunde seine SparkassenCard in das Kassenterminal.
  2. Die elektronische Geldbörse der Karte wird automatisch ohne PIN-Eingabe um den im Ladeauftrag hinterlegten Betrag (20 bis 50 Euro) geladen.
  3. Der Kaufbetrag wird während des Aufladevorgangs direkt vom aufgeladenen Guthaben abgezogen und bezahlt.

Diese Ladevariante bieten nur die Sparkassen an. Um daran teilnehmen zu können, müssen Ihre Kunden der kontoführenden Sparkasse vorab einen automatischen Ladeauftrag erteilen. Hierfür legen die Kunden einen individuellen Ladebetrag zwischen 20 und 50 Euro fest.

Besteht ein automatischer Ladeauftrag, wird die SparkassenCard der Kunden immer mit dem festgelegten Betrag geladen, wenn das aktuelle Guthaben für die Bezahlung nicht ausreicht. Das automatische Laden ist aus Sicherheitsgründen nur einmal am Tag möglich. Jeder automatische Ladevorgang wird auf dem Kontoauszug des Kunden ausgewiesen.

Wie funktioniert das Laden vom Girokonto mit PIN?

Ist kein automatischer Ladeauftrag hinterlegt, können Ihre Kunden an der Kasse einen vorgegebenen Betrag von 35 Euro aufladen.

  1. Sie stecken ihre SparkassenCard in das Terminal.
  2. Sie werden aufgefordert, ihre PIN einzugeben.
  3. Die Karte wird um einen festgelegten Betrag von 35 Euro geladen. Wichtig: Es handelt sich hierbei um keine electronic cash-Zahlung.
  4. Der Zahlbetrag wird direkt vom aufgeladenen Guthaben abgezogen und bezahlt.
  5. Auf dem Kassenbon wird nur der Kaufbetrag aufgeführt, nicht der Ladebetrag.

Der Ladebetrag von 35 Euro kann weder von Ihnen noch vom Kunden an der Kasse geändert werden. Er ist zentral von der Deutschen Kreditwirtschaft vorgegeben, um den Ladevorgang so schnell wie möglich auszuführen. Jeder Ladevorgang mit PIN wird auf dem Kontoauszug des Kunden ausgewiesen.

Wie sicher ist das Bezahlen mit girogo?

girogo nutzt die gleichen hohen Sicherheitsstandards wie die bekannten Zahlungen aus der elektronischen Geldbörse (GeldKarte). Chipkarte und Bezahl-Terminal tauschen Informationen nach einem bewährten und sicheren Verfahren aus, das speziell für die Zahlungssysteme der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) entwickelt wurde. Seit Einführung der elektronischen Geldbörse im Jahr 1996 hat es keine Schadensfälle in diesem Verfahren gegeben.

Für Bezahltransaktionen mit girogo sind Händlerkarten erforderlich. Sie sichern die Kommunikation mit dem POS-Terminal und legitimieren die Zahlung mithilfe von kryptographischen Schlüsseln. Es gibt physische Händlerkarten (Chipkarten mit Plug-In-Modul) und virtuelle Händlerkarten (elektronischer Datensatz, der über eine Online-Verbindung in das Kassenterminal eingebracht wird).

Kann jemand unbefugt Geld von der Karte abbuchen?

Aus Versehen, etwa im Vorbeigehen an einem kontaktlosen Lesegerät, lässt sich kein Geld von der Karte abbuchen. Schon der erforderliche geringe Abstand von wenigen Zentimetern zwischen Karte und Kassen-Terminal erschwert unbemerktes Bezahlen deutlich. Außerdem kann ein Bezahlvorgang nur von einem Terminal mit einer auf den jeweiligen Händler registrierten Händlerkarte (Sicherheitsmodul im Terminal) ausgelöst werden.

Jede Transaktion muss im Kassen-Terminal einzeln ausgeführt werden. Die Sparkasse oder Bank, die die Händlerkarte ausgegeben hat, kann die Buchungen dabei immer dem jeweiligen Händler zuordnen.

Im unwahrscheinlichen Fall eines Missbrauchs lässt sich über die in der SparkassenCard mit girogo protokollierte Händlerkartennummer der Empfänger der Zahlung zweifelsfrei ermitteln. Zusätzlich sind die vom Karteninhaber autorisierten Transaktionen gegen nachträgliche Veränderungen geschützt.

Welche Kostenvorteile habe ich verglichen mit dem electronic cash?

Die Akzeptanz von girogo ist für Sie kostengünstiger als herkömmliche Kartenzahlungen mit electronic cash oder Kreditkarte, da niedrigere Händler- und Processing-Gebühren anfallen. Mit dem neuen Preismodell sind girogo-Zahlungen bis einschließlich 4,99 Euro für Sie als Händler entgeltfrei*. Die Kosten für den Zahlungsverkehr sinken, weil statt der einzeln eingereichten Lastschriften eine Sammelgutschrift erfolgt.

* Ggf. anfallende Netzbetreiberentgelte sind nicht berücksichtigt.

Brauche ich für girogo ein neues Terminal?

Alle Terminal-Hersteller bieten mittlerweile neue Modelle mit integrierter NFC-Schnittstelle für Kontaktlos-Zahlungen an. Darüber hinaus rüsten die Terminal-Hersteller aber auch bestimmte Terminal-Typen mit einem externen Kontaktlos-Leser für girogo-Zahlungen nach. Ausführliche Informationen erhalten Sie von den Terminal-Herstellern oder Ihrem technischen Dienstleister (zum Beispiel Ihrem Netzbetreiber).

Funktioniert girogo auch an Terminals, die schon andere Kontaktlos-Verfahren unterstützen?

Ja, aber nur wenn diese Terminals auch für die girogo/Geldkarte-Transaktion ausgerüstet sind.

Ist girogo mit anderen Zahlverfahren kompatibel?

Die SparkassenCard mit girogo ist mit den herkömmlichen Zahlverfahren wie electronic cash kompatibel und kann von den Kunden an zugelassenen Terminals wie gewohnt eingesetzt werden.

Was kostet mich ein neues Terminal oder die Umrüstung meines Terminals auf girogo?

Lassen Sie sich am besten von Ihrer Sparkasse, Ihrem Netzbetreiber oder einem Terminal-Hersteller zu den Möglichkeiten beraten. Dort erhalten Sie detaillierte Informationen zur technischen Ausstattung und ein auf Ihre Bedürfnisse passendes Angebot.

 
 
 
 
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